Sozial-emotionale Diagnostik, Persönlichkeits- und Intelligenzdiagnostik bei (Klein-) Kindern und Jugendlichen

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Fachbereich I:
Sozial-emotionale Diagnostik, Persönlichkeits- und Intelligenzdiagnostik bei (Klein-) Kindern und Jugendlichen

Dieses Modul ist prinzipiell zweigeteilt in:

Sozial-emotionale und Persönlichkeitsdiagnostik

Besonders wird hier wiederum darauf geachtet, Diagnostik als Prozess zu sehen. Ausgehend von einem systemischen Modell der Störungsgenese, wird die Frage nach dem Wert von Diagnosen nach Klassifikationsschemata (ICD 10, DSM 5) für den sozial-emotionalen Bereich, den Persönlichkeitsbereich und den Bereich möglicher Psychotischer Störungen im Besonderen abgehandelt. Bei der Auswahl der Diagnoseverfahren werden auch Stärkenbasierte Verfahren (z.B. VIA-IS YOUTH, vergl. Ruch et al., 2010; Seligman & Peterson, 2004; Seligman, 2012) neben anderen wissenschaftlich evaluierten Verfahren vorgestellt, das sind unter anderem auch Verfahren zur Erfassung von Persönlichkeits(entwicklungs)störungen, und juvenilen Psychosen.

Der Hauptfokus dieses Moduls liegt wiederum darauf, dass die TeilnehmerInnen einen Guide bekommen, wie sie sich in diesem dynamisch, sich laufend weiterentwickelndem Gebiet selbstständig orientieren und weiterentwickeln können.

Ein Überblick über geplante Neuerungen im ICD 11 wird gegeben.

Intelligenzdiagnostik

Im intelligenzdiagnostischen Bereich steht zunächst eine eingehende Betrachtung des Konstruktes der Intelligenz für den Kinder-, Jugendbereich im Vordergrund. Insbesondere wird der Zusammenhang zwischen Intelligenz, Motivation und Entschlossenheit vs. Begeisterung für kindlich, juvenile Entwicklung und das Lernen besprochen. Die speziellen Modelle zur Entwicklung von Intelligenz und Kognition werden vorgestellt, kritisch überprüft und auf ihre Beziehung zu Emotionalität und Belastung untersucht.

Selbstverständlich kommt es zu einer praktischen Vorstellung der wichtigsten neuen kindlichen Intelligenzverfahren und deren Relevanz für die Arbeit im Kinder- und Jugendbereich, wie etwa K-ABC (2), WISK, AID III, Snijders Oomen (SON-R) usw.

Im Block “Fachbereich I” zieht sich die Auffassung durch, dass Diagnostik ein dynamischer Prozess ist.  Klinisch-Psychologische Diagnostik ist gerade im Kinder-, Jugend- und Familienbereich keine statische Aufnahme der Ausprägung möglicher Konstrukte, sondern ein kooperativer Prozess und beschreibt an sich einen Verlaufsprozess von Entwicklungen und deren mögliche Veränderung durch Behandlung.

Diese Veranstaltung ist Teil des Weiterbildungscurriculums Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie der Akademie für Kind, Jugend und Familie. Eine Übersicht des Curriculums und der Fachbereiche finden Sie hier.

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