K.J.F. Weiterbildungscurriculum – Modul 7

Fachbereich II
Stärkenbasierte, zukunftsorientierte Behandlung von Angst, Traumata, Zwang und Depression, Psychosomatosen und Essstörungen

Neben einer kritischen Würdigung von State of the Art Behandlungen in diesem Bereich, werden zwei Denkansätze praktisch vorgestellt:

Erstens, dass Ängste, Zwänge und Depressionen kein Ergebnis der Vergangenheit, sondern das Ergebnis negativer Zukunftsvorstellungen sind (vgl. Seligman, Railton, Baumeister, Sripada, 2016). Eine Diskussion über frühkindliche Ängste wird in diesem Rahmen geführt.

Zweitens werden bei der Behandlung von Traumata, neben klassischen Traumatherapeutischen Ansätzen, auch Ansätze der Positiven und Prospektiven Psychologie vorgestellt und der Ansatz des Posttraumatic Growth (vgl. Tedeshi & Calhoun, 2004) vermittelt.

Für die Behandlung von Essstörungen und kindlichen Psychosomatosen wird besonderer Wert auf den Zusammenhang dieser Störungsbilder mit der Entwicklung des Körperbildes und des Selbst gelegt. Aufgezeigt wird auch hier, welchen enormen Einfluss positive Interaktionen (Eltern-Kind, Umgebung-Kind) auf die Entwicklung einer gesunden Selbststeuerung haben, da ja gerade diese Störungen Ergebnisse mangelnder oder fehlgeleiteter Selbststeuerung sind.

Diese Veranstaltung ist Teil des Weiterbildungscurriculums Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie der Akademie für Kind, Jugend und Familie. Eine Übersicht des Curriculums und der Fachbereiche finden Sie hier.

Philip Streit ist Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (SF) und Supervisor.
Standard
160
Ticket kaufen

Veranstaltung Details
Newsletter