Kim Cameron

Kim Cameron

Kim Cameron, ist ein weltbekannter Organisationspsychologe. Er begann seine psychologische Karriere an der Yale University in Connecticut, wo er zuerst sein Masters Degree und später seinen Ph.D. in Verwaltungswissenschaften erlangte. Später wurde er zum stellvertretenden Dekan der Marriot School of Management und zum Dekan der Weatherhead School of Management bestellt und gründete das Center for Positive Organizations an der University of Michigan.

Positive Organisationen ist auch schon das Stichwort, das die Arbeit von Kim Cameron seither prägt. Mit seinem Ansatz des Positive Leadership revolutionierte er die Sichtweise auf Führungsstile in Organisationen und auf Organisationskultur. Das herausragende Element seines Ansatzes ist der Fokus auf organisatorische Tugenden wie Vergebung, Dankbarkeit, Güte, Mitgefühl und ihre Beziehung zur Organisationsleistung. Besonders bemerkenswert an seiner Sichtweise ist dabei, dass sie sich vehement gegen die momentan vorherrschende Lehrmeinung stellt, Erfolg, Effizienz und Excellence ließen sich mit Restrukturierungen und Personalkürzungen erreichen (lesen Sie hier einen kurzen Artikel von Kim Cameron zu den negativen Effekten derartiger Maßnahmen).

Kim Cameron ist Autor bzw. Herausgeber von 13 wissenschaftlichen Büchern und über 120 Artikeln. Seine Arbeiten mit dem Center for Positive Organizations wurde 2004 als eine der 20 herausragendsten Ideen von der Harvard Business Review geehrt.