Renée Schröder

Renée Schröder

Renée Schröder ist österreichische Forscherin und Universitätsprofessorin am Institut für Biochemie der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien. Renee Schröder hat sich auch immer wieder kritisch zur österreichischen Bildungs- und Forschungspolitik geäußert. Sie kritisiert vorallem die Benachteiligung von Frauen innerhalb der universitären Strukturen und engagiert sich deshalb besonders für die Förderung von Frauen in der Wissenschaft.
Ihr Engagement brauchte ihr von der UNESCO und der Firma L’Oréal gestifteten Special Honor Award „For Women in Science“ ein, 2007 erhielt sie den Wiener Frauenpreis.

 

Beruflicher Werdegang
  • 1972 bis 1981 ein Studium der Biochemie an der Universität Wien
  • 1981 Doktorat Universität Wien
  • Universität München
  • Centre National de Recherche Scientifique in Gif-sur-Yvette (Frankreich)
  • Assistentin am Institut für Mikrobiologie und Genetik
  • 1993: Habilitation an der Universität Wien
  • 1995 Assistenz-Professorin am Institut für Mikrobiologie und Genetik.
  • 2004 bis 2006: Vizedekanin der Fakultät für Lebenswissenschaften
  • 2005 Leiterin des Departments für Biochemie
  • Seit Dezember 2007: Professorin für RNA-Biochemie am Department für Biochemie, Zentrum für Molekulare Biologie, Max F. Perutz Laboratories, Universität Wien.

 

Forschungsschwerpunkte
  • RNA-Faltung, Proteine mit RNA Chaperonaktivität
  • Bakterielle, nicht-kodierende RNAs und deren RNA/Protein-Komplexe
  • RNA-2D- und 3D-Strukturen und deren Einfluss auf RNA-RNA-Wechselwirkungen
  • Genomische Selektion von humanen, RNA Polymerase bindenden RNAs