Dr. Philip Streit

Philip Streit

Nachdem Philip Streit seinen Doktor im Fach Psychologie und Soziologie erlangte, schloss er direkt darauffolgend und nacheinander seine Ausbildungen zum Klinischen- und Gesundheitspsychologen, zum NLP Master Practitioner, zum Systemischen Psychotherapeuten und zum Lebens- und Sozialberater ab. Getrieben von weiterem Wissensdurst absolvierte er Ausbildungen zur Provokativen Therapie, Solution Focused Brief Therapy, Systemischen Hypnotherapie, Energy Psychology, Eriksonsche Hypnotherapie, zur Neuen Autorität und zur Positiven Psychologie.

Bei so viel Tatendrang war es nur eine Frage der Zeit, bis er sein eigenes Institut gründen würde. 1994 war es dann soweit und das Institut für Kind, Jugend und Familie öffnete seine Pforten und steht bis heute für erfolgreiche Unterstützung, Beratung und Therapie von Menschen und Familien aller Altersklassen. 2008 folgte dann die Gründung der Akademie für Kind, Jugend und Familie, die heute die österreichische Drehscheibe für Ausbildungen im Bereich Positiver Psychologie, Familientherapie, Neuer Autorität und vielem mehr darstellt. Mit dem Institut für Positive Psychologie und Mentalcoaching kam 2011 ein Ableger hinzu, der sich verstärkt auf die positive Beratung von Menschen, speziell im Sportbereich fokussiert. Darauf folgte die Gründung der Austrian Positive Psychology Association und anschließend das Zertifizierungsinstitut der European Positive Psychology Association.

Um Philip Streits Verständnis von Psychologie und Psychotherapie begreiflich zu machen, gibt es keinen besseren Weg, um ihn selbst zu Wort kommen zu lassen:

 

Die Psychotherapie der Zukunft hat meiner Meinung nach zwei Aufgaben. Erstens Potentialentfaltung und zweitens soziale Verantwortung. Die Zeiten in denen Psychotherapie im stillen Kämmerlein, anonym, leidens- und problemreduzierend durchgeführt werden, neigen sich dem Ende zu. Die modernen Neurowissenschaften legen nahe, dass ein gelingendes Leben und psychische Gesundheit sich am ehesten erreichen lassen, wenn die Potentiale des Menschen – seine Stärken – geweckt werden. Es soll nicht an vermeintlichen Fehlern herumkorrigiert werden. Dazu ist es notwendig den Klientinnen und Klienten zu begegnen anstatt in Ihnen ein Objekt der Heilung zu sehen. Weiter benötigt es Wertschätzung und Engagement für eine humane Welt. Dies ist die soziale Verantwortung von Psychotherapie, auch von Coaching und Beratung. Ich bezeichne das als positive Herangehensweise.

Über den Referenten
  • Profession
    Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (SF)
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